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Pastoraler Raum Nettetal/Grefrath:Begegnungstag der Leitungsteams der Pastoralen Räume im Bistum Aachen

Gemeinsam unterwegs – gemeinsam Kirche gestalten. Beim Begegnungstag der Leitungsteams der Pastoralen Räume im Bistum Aachen durften wir als Vertreter des Pastoralen Raums Nettetal/Grefrath wertvolle Impulse von Bischof Dr. Helmut Dieser zur synodalen Führung und Zusammenarbeit mitnehmen.
Foto vom Fest der Begegnung für Leitungsteams im Bistum Aachen
Datum:
5. Juli 2026
Von:
Ralf Schröder
Foto vom Fest der Begegnung für Leitungsteams im Bistum Aachen

Der Tag begann mit einer Hl. Messe im Dom zu Aachen. Musikalisch gestaltet war  diese vom Chor der Diözesanen Kirchenmusiker/innen unter der Leitung von Prof. Michael Hoppe. Bischof Dieser blickte in seiner Predigt auf die verschiedenen Charismen und Talente der Menschen und segnete alle für die neuen Aufgaben.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen teilten sich die Haupt- und Ehrenamtler in verschiedene Arbeitsgruppen auf .

Zur „Halbzeit“ stellte Bischof Dieser in einem Impuls die Frage in den Mittelpunkt, wie Veränderung gelingen kann. Deutlich machte er, dass die Autorität des Weiheamtes der Priester bestand hat. Trotzdem ist Synodalität möglich. Eine offene und ehrliche Kommunikation ist dabei entscheidend. Synodalität bedeutet, einander zuzuhören, unterschiedliche Ideen zuzulassen und gemeinsam nach guten Lösungen zu suchen – auch wenn das nicht immer einfach ist.

Foto vom Fest der Begegnung für Leitungsteams im Bistum Aachen

Ein bewegender Gedanke des Bischofs lautete: „Was ist mir heilig, was ist dir heilig? Gott macht daraus ein ‚Uns‘.“ Daraus erwächst die Haltung: „Dein Anliegen ist uns etwas wert.“ Diese Wertschätzung füreinander bildet die Grundlage gelingender Zusammenarbeit.

Auch der Umgang mit Konflikten wurde thematisiert. Konflikte gehören zum Miteinander und müssen gut geführt werden. Resilienz, Kritikfähigkeit und eine konstruktive Gesprächskultur sind dabei unverzichtbar. Mit einem Augenzwinkern erinnerte Bischof Dieser daran: „Wir haben alle eine Macke.“ Gerade deshalb gilt: Nicht die Du-Botschaft, sondern die Ich-Botschaft hilft, einander besser zu verstehen.

Synodale Führung lebt davon, in Fragen der Leitung gemeinsam einen tragfähigen Konsens zu finden. Dieser Weg entspricht auch dem Auftrag der Weltkirche, die in ihrer Synodalität den Aufbau synodaler Teams in jedem Bistum als wichtigen Zukunftsschritt beschreibt.

Nach dem Impuls tragen sich die Anwesenden in World-Cafés und schauten auf die einzelnen Themen, wie Öffentlichkeitsarbeit, Synodale Führung, Satzungen und Geschäftsverteilungspläne teilweise kontrovers aber sehr wertschätzend.

Wir danken für die inspirierenden Begegnungen, den offenen Austausch und die vielen ermutigenden Impulse. Gemeinsam wollen wir diesen Weg der Synodalität im Pastoralen Raum Nettetal/Grefrath weitergehen – im Vertrauen darauf, dass der Geist die Wege zeigen wird, wir müssen uns nur auf diese machen.